Vorteile eines externen Datenschutzbeauftragten


Wenn Sie nach dem Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet sind, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen internen Mitarbeiter weiterbilden oder auf einen bereits ausgebildeten externen Datenschutzbeauftragten zurückgreifen.

Diese Punkte sprechen für einen externen Datenschutzbeauftragten:

  • Kostenersparnis : Sie sparen die Kosten für die Aus- und Weiterbildung des Datenschutzbeauftragten und brauchen auch keinen Ihrer Mitarbeiter für die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten freizustellen.

  • Keine Interessenskonflikte: Nicht jeder darf nach dem Bundesdatenschutzgesetz Datenschutzbeauftragter werden. Mitglieder der Geschäftsführung, der IT Leitung sowie Mitarbeiter der Personalabteilung dürfen diese Aufgabe nicht wahr nehmen.

  • Konzentration auf das Kerngeschäft: Ihre Mitarbeiter haben Zeit, die Aufgabe, die sie bisher schon gut erfüllt haben, weiterhin zu 100% zu erfüllen, ohne daß sie "nebenher" noch die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten wahrnehmen müssen.

  • Flexibilität: Sie schließen mit einem externen Datenschutzbeauftragten einen Beratervertrag, der gemäß den vertraglichen Vereinbarungen kündbar ist. Demgegenüber genießt ein interner Datenschutzbeauftragter nach §626 BGB einen besonderen Kündigungsschutz.

  • Bequem : Der externe Datenschutzbeauftragte kümmert sich um die gesetzlich auferlegten Pflichten und macht Vorschläge für deren effektive Umsetzung.

  • Kurzfristige Verfügbarkeit

  • Kein Kündigungsschutz: Der Bundestag hat im Juli diesen Jahres wesentliche Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes beschlossen. Der interne genießt in der neuen Fassung einen umfangreichen Kündigungsschutz und darf nur gekündigt werden, wenn der Grund eine fristlose Kündigung rechtfertigen würde. Dieser Schutz gilt auch noch bis zu einem Jahr nach der Abberufung als Datenschutzbeauftragter

  • Keine Schulungs- und Weiterbildungskosten: In der ab dem 01.09.2009 gültigen Fassung des BDSG wird explizit darauf hingewiesen, daß dem Datenschutzbeauftragten auch nach seiner Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten die Möglichkeit zur Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen auf Kosten des Unternehmens gewährt werden muss.

  • Höhere Akzeptanz bei Mitarbeitern

  • Kalkulierbare Kosten